Dienstag, 27. September 2011

Hella Mineralbrunnen - neue Sorten im Sortiment


Vor einiger Zeit durfte ich bereits schon einmal die tollen Getränke von Hella Mineralbrunnen vorstellen und als bei Facebook 3000 Tester gesucht wurden, habe ich mich natürlich umgehend beworben :-)

Hella Mineralbrunnen hat 3 neue Getränke auf den Markt gebracht und ich war bereits ganz neugierig was sich hinter den "Hella Teesorten" verbarg!

Mein Testpaket erreichte mich also, und wie ihr oben auf dem Bild erkennen könnt, war nicht nur ich ganz interessiert, sondern auch meine Kids - allen voran unser "Mini" :-)

Das Paket enthielt alle 3 Sorten:
- hella grüner tee+ (hella Mineralwasser, aromatische Grüntee-Auszüge und herb-frische Note von Zitronen und Limetten)
- hella rooibostee+ (hella Mineralwasser, wertvolle Auszüge aus Rooibostee, fruchtiger Pfirsich und feine Passionsfruchtnote)
- hella weißer tee+ (hella Mineralwasser, Auszüge aus edlem Tee, feine Aromen von Birnen und Mirabellen)

Für die zusätzliche Frische enthalten alle Getränke auch Kohlensäure.

Im beiliegenden Blatt stand die Info, das man die Getränke am besten gut gekühlt trinken sollte - also erst einmal ab damit in den Kühlschrank (unter Protest meiner Jungs) :-)

Ich persönlich war ganz "heiß" auf hella weißer tee+, schon allein wegen dem Zusatz "Birne-Mirabelle".Als erstes wurde also auch diese Sorte probiert. Ich muss sagen, ich persönlich war doch etwas enttäuscht, da mir diese Geschmacksrichtung gar nicht zusagte! Vom Geruch her erinnerte mich diese Variante schon etwas an "Kinderbrausepulver" und auch geschmacklich konnte mich die Sorte nicht überzeugen! Für mich zu süß und ich dachte sofort an ein Kindergetränk! Und der Gedanke war noch nicht zu ende gedacht, da fielen meine Kids auch schon darüber her und waren sich bereits nach dem ersten Schluck einig "mhhh, Mama, lecker!!" :-) Somit war also geklärt, wer die Flasche leeren würde!

Ich gebe ja nicht auf und probierte darauf hin die Sorte hella grüner tee+ und ich muss dazu sagen, ich bin kein Freund von grünem Tee! Ich habe schon oft Getränke probiert die Grüntee enthielten, sowie auch puren grünen Tee, aber überzeugen konnte mich bis dato keines dieser Getränke.
Der hella grüner tee+ überraschte mich allerdings. Er hat mich zwar ebenfalls nicht völlig überzeugen können, aber ich empfand den Geschmack als recht angenehm und das Zitronen-Limettenaroma milderte den Grünteegeschmack und erfrischte. Meine Jungs mussten natürlich auch gleich probieren und waren erneut sehr erfreut und bezeichneten auch diese Sorte als sehr lecker :-)


Die dritte Sorte, hella rooibostee+, war von der Beschreibung her gar nicht "mein Ding", da ich Pfirsichgeschmack (in Säften und Co.) überhaupt nicht mag, daher probierte ich nur einen kleinen Schluck. Auch hier wurde ich positiv überrascht, da doch eher das Passionsfruchtaroma hervorschmeckte und ich somit diese Variante als angenehm bezeichnen kann. Diese Sorte war dann auch die Lieblingssorte meiner 3 Zwerge und die Flasche wurde von unserem "Großen" heimlich ins Zimmer geschleppt und er sicherte sich den Rest für sich allein :-)

Mein Fazit:
Die 3 neuen Sorten sind sehr interessant und für Kinder super geeignet (geschmacklich). Der Hinweis sie gut gekühlt zu trinken ist durchaus angebracht, da sie ansonsten recht süß schmecken. Einen klaren Favoriten kann ich für mich jetzt nicht ausmachen, da ich die Sorten zwar interessant und nicht schlecht fand, aber restlos überzeugen konnten sie mich leider nicht! Wenn man meine Kinder fragt, sind alle 3 Sorten "super lecker" und ich erhielt schon den Auftrag Nachschub zu besorgen :-)
Mein Mann konnte ebenfalls nicht überzeugt werden, wobei auch er nur die Sorte hella weißer tee+ als "Kindergetränk" bezeichnete und die anderen Sorten als durchaus genießbar ansah. Der Geruch erinnerte ihn an einen Energydrink.

Nette Abwechslung zu herkömmlichem Mineralwasser, dabei kalorienarm (19 kcal/100 ml) und spritzig durch die Kohlensäure.Durch die Fruchtsaftzusätze sehr fruchtig und aromatisch. Der Geschmack ist nicht künstlich, sondern sehr natürlich. Die Süße allerdings recht hoch und dadurch ist es wichtig, die Getränke wirklich gut gekühlt zu trinken.


Hier nochmal alle 3 Sorten im Überblick bei hella Mineralbrunnen.

Samstag, 24. September 2011

Kochbuchrezension: Hildegard von Bingen - Einfach kochen 2



Selten hat ein (Koch-)Buch bei mir so viel zustimmendes Nicken und doch auch gleichzeitiges verständnisloses Kopfschütteln hervorgerufen!
Ich muss gestehen, das Thema "Hildegard von Bingen" war mir bis vor kurzem recht fremd. Klar, man weiß, das sie als Heilige gilt in der katholischen Kirche und das sie Lehren verbreitet hat, die noch heute wohl eine große Anhängerschaft haben, aber was es genau damit auf sich hat, hätte ich nicht sagen können.
Da ich mich ja im Bereich Kochen & Ernährung gerne informiere und mich auch gerne von fremden und unbekannten Themen überzeuge lasse, war diese Rezension natürlich sehr reizvoll.
Im Tyrolia Verlag erschien nun also das Kochbuch "Hildegard von Bingen - einfach kochen 2", geschrieben von Brigitte Pregrenzer und Brigitte Schmidle, und als es bei mir eintraf war ich sehr neugierig, was mich nun erwarten würde.
Das Buch hat einen Hardcover-Einband mit Spiralbindung und beginntmit einer Einleitung der Autorinnen, die darauf hinweist, das dieses Buch auch für Anfänger im Bereich Hildegard von Bingen geeignet wäre. Fand ich sehr gut, da das Thema ja schließlich Neuland für mich war. Weiterhin wird darauf eingegangen, das die Zubereitung und die Qualität sowie die Wirksamkeiten der verwendeten Zutaten maßgeblich sind für unser Wohlbefinden. Die vorgegebenen Rezepte sollten eher Inspiration und Anregungen darstellen und Freude am Zubereiten hervor rufen.
Bis dahin fand alles noch mein zustimmendes Nicken und sorgte für mein weiter lesen. Bin ich doch auch der Meinung, das man sich nicht immer strikt an Rezepte halten soll :-) Leser meiner "Hexenküche" wissen, das ich es liebe Rezepte nach eigenem Gusto zu verändern :-)
Weiter geht es mit einer Doppelseite zum Thema "Kleine Helferlein mit großer Wirkung" - eine Auflistung von ein paar typischen Küchenutensilien, die meiner Meinung nach, nicht unbedingt erwähnt werden müssen.
Dann ging es endlich los: "Ernährung nach Hildegard von Bingen" - es wird zunächst kurz umrissen, was die Ernährungslehre von Hildegard von Bingen ausmacht.
Hier möchte ich kurz einwerfen, das ich erst einmal gegoogelt habe, um mehr über Hildegard von Bingen zu erfahren.Sie lebte im 12. Jahrhundert und war für die damalige Zeit eine der bedeutendsten Frauen im religiösen wie auch im naturwissenschaftlichem Sinne. Ihre Werke befassen sich mit Religion, Medizin, Musik, Ethik und Kosmologie. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, das sich ihre Ernährungslehre mit einer sogenannten "Ganzheit" befassen, die sich aus 3 Ebenen zusammensetzt: Subtilität (Wirkungsweise von Lebensmitteln auf unser Wohlbefinden), Discretio (das rechte Maß zu finden beim Essen) und die Seele (Zusammenhang von Nahrung und ihre Auswirkungen auf unser Gemüt).
Wenn ich ehrlich bin, dann stimmte ich an dieser Stelle noch stellenweise zu! In den vergangenen Jahren habe ich mich ausgiebig mit dem Thema Ernährung befasst (nicht zuletzt wegen meiner Kinder) und durch viel Recherche und auch durch ausprobieren bin ich zu dem Entschluss gekommen, das die ganzen Thesen und immer wieder wechselnden Ernährungslehren völliger Quatsch sind! Ob in dem einen Jahr Vollkorn hoch gepriesen wird, in dem anderen Jahr Bio hochgelobt und empfohlen wird oder ob man bestimmte Fleischsorten meiden soll - für mich alles Dummzeug! Das Problem was ich sehe ist, das sich die Leute viel zu sehr von den Medien "erziehen" und vorschreiben lassen was gesund ist und was nicht! Bei uns zuhause wird gegessen was schmeckt und wir verlassen uns da eher auf das innere Gefühl (dennoch kann ich behaupten, das wir sehr ausgewogen und gesund essen!). Und genau das dachte ich zunächst bei Hildegard von Bingen, versuchte sie auch zu lehren: "Subtilität ist gut spürbar, wenn man bereit ist, sich wieder auf sich selbst zu verlassen und seinen Gefühlen und seinem Wohlbefinden zu vertrauen".
Ich interessiere mich schon seit Jahren für das Thema Esotherik und vieles, was ich in diesem Buch gelesen habe, erinnerte mich an das Thema Hexen! Hildegard hatte wohl Glück, denn zu einem späteren Zeitpunkt in der Geschichte wäre sie sicherlich als Hexe verfolgt worden! :-) Wer sich mit dem Thema Hexen je ernsthaft befasst hat, wird mir sicher zustimmen, das Hildegard von Bingen genau diesem Bild entsprach. Hexen waren im Prinzip nichts anderes als frühzeitige Naturwissenschaftlerinnen, die sehr große Kenntnisse von Natur und besonders von Pflanzen/Kräutern hatten und diese geschickt einzusetzen wussten. Auch bei den Hexen war es damals wichtig im Einklang mit der Natur zu leben und die Natur zu beobachten und somit einen gesamtheitlichen Kreislauf zu sehen.
Weiter im Buch ging es dann mit den Themen "Wie ernähre ich mich richtig", wobei Bezug genommen wird auf die Auswahl (Menge und saisonale Produkte) und auch auf die Art der Produkte und das eigene Verhalten.
Nun ja, bis dahin konnte ich ja wie gesagt noch zustimmen und mir gefiel der Einstieg recht gut.
Aber dann ging es ins Detail und nun folgte mein verständnisloses Kopfschütteln :-)
Es folgte dann "Typisches, Besonderes und Bedenkendes" und nun ging es los - es folgten keine Empfehlungen, sondern (zumindest habe ich es so empfunden) knallharte Regeln, die in der heutigen Zeit sicher keine Bestätigung finden. Hildegard von Bingen sei entschuldigt dadurch, das es zu ihrer Zeit zu einigen Nahrungsmitteln noch keine besseren Kenntnisse gab. Eine andere Erklärung fällt mir nicht ein!
Bei ihr steht z.B. Dinkel an oberster Stelle und sie empfiehlt zu jedem Mittag- oder Abendessen Dinkel (in Form von Nudeln, Reis, Flocken etc) auf den Tisch zu bringen. Roggen sollte lediglich von "kräftigen und korpulenten Menschen gegessen werden" (wegen ihrer besseren Verdauung) und so weiter :-) Ich sage mal, Hildegard mag ein wenig Recht behalten insofern, das Roggen schlecht verdaulich ist. Allerdings schien sie damals noch keinen Sauerteig zu kennen :-) Heute weiß man, das man Roggen mit Sauerteig verbacken muss damit er leichter verdaulich wird! Da ich selber seit Jahren Brote backe, habe ich mich natürlich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt! Auch Brote aus anderen Mehlsorten werden durch Sauerteig leichter verdaulich.

Aber das war noch nicht alles :-) Hildegard schreibt auch Obst und Gemüse, Fleisch und Geflügelsorten vor und "verbietet" förmlich Zutaten, die heute als überaus gesund gelten wie z.B. Kartoffeln, Tomaten, Erdbeeren, Pfirsiche, Lauch, Chicoree...
Nun wurde es mir wirklich zu bunt und vor allem unwissenschaftlich :-) Nachfolgend gab es dann endlich Rezepte und auch hier wiederholte sich die Hildegard-Lehre. Einfach kochen 2 bezieht sich also auf eine stark eingeschränkte Nahrungsmittelauswahl und weniger auf die einfache Zubereitung von Speisen gepaart mit Halbweisheiten, die wohl auf die damaligen Unkenntnisse rückschliessen lassen.

Bei den Rezepten selber findet man eine recht große Auswahl an Themen, angefangen mit "Geschickte Vorratshaltung", "Salate und kalte Vorspeisen", "Aufstriche, Dips und Sonstiges", "Suppen und warme Vorspeisen", "Vegetarische Gerichte und Gemüse", "Fisch und Fleisch", Desserts, Kuchen und Süßes", "Brote und Teige", "Getränke" und "Frühstück, Jause und Knabbereien". 
Auch die eingefügten Fotografien sind optisch nett und sehr ansprechend.



Ehrlich gesagt, von den Rezepten hat mich nicht ein einziges gereizt bzw. wenn es etwas interessantes gab, dann war es für mich nichts neues. Das für mich interessanteste Thema war die Rubrik Getränke, da ich dort einige nette Likörrezepte gelesen habe, aber diese findet man auch woanders.
Anmerken möchte ich noch, das es im Buch auch einige "merkwürdige" Gewürze und auch Kräuter gibt wie z.B. Galgant oder auch Bertram, die auffallend häufig verwendet werden. Ich kannte sie bis dato überhaupt nicht (und ich behaupte mal frech, das ich eigentlich sehr bewandert bin im Bereich Kräuter & Gewürze). Nun ja, nach dem ich etwas gegoogelt hatte kam ich schnell darauf, das z.B. Galgant nichts anderes als ein Ersatz für Pfeffer sein soll (halt näher bezeichnet als Scharfmacher). Beim Googlen stößt man sehr schnell auf den Hildegard von Bingen Onlineshop, wo man dann diese merkwürdig klingenden Gewürze und Kräuter selbstverständlich erhält :-)

Mein Fazit:
Eine interessante Erfahrung, aber meine Empfehlung findet dieses Buch nicht! Es ist sicher interessant für Hildegard von Bingen Anhänger, die ihre Lehren leben wollen ohne nachzudenken oder zu hinterfragen. Eine gesunde und vor allem ausgewogene Ernährung sieht für mich doch etwas anders aus... :-)


Wer sich aber für dieses Buch interessiert, der kann es sich beim Tyrolia Verlag für den Preis von € 19,95 bestellen unter der ISBN: 978-3-7022-3154-5.

Freitag, 23. September 2011

KitchPro Digitaler Messbecher Meßbecher von Yomoy

Nachdem ich euch ja gestern ein Haushaltsgerät vorgestellt habe, das meiner Meinung nach zu den typischen überflüssigen "Schrankbelagerern" gehört, möchte ich euch heute etwas vorstellen, was mir nicht nur sehr gut gefällt, sondern seit eintreffen bei mir auch regelmäßig in Gebrauch ist!

Yomoy - das Gadgetparadies hatte Tester gesucht und ich durfte mir ein Gadget aus dem Sortiment aussuchen. Dabei fiel meine Wahl auf diesen Messbecher: KitchPro - Digitaler Messbecher
Er hat ein Fassungsvermögen von einem Liter und das maximale Gewicht beträgt 3 kg. Er besteht aus stabilem Hartkunststoff und besitzt ein LCD Display.


Dieser Messbecher kann locker eine Küchenwaage ersetzen, aber das ist für mich jetzt nicht das faszinierende daran (ich habe eine tolle Waage und möchte sie gar nicht ersetzen) :-)


Was also gefällt mir bei der täglichen Handhabung so gut, das ich davon schwärme?? Überlegen wir mal, welches Problem hat man in der Küche bei vielen Rezepten? Es gibt Zutaten, die man zwar einzeln abwiegt (womöglich in einzelnen Schüsseln beiseite stellt), die aber dennoch zusammen mit anderen Zutaten hinzugefügt werden. Hierbei kann man den KitchPro Messbecher wunderbar nutzen, da man in diesen Becher die Zutaten einzeln einfüllen und gleichzeitig abwiegen kann. Dabei ist es egal, ob es man Gramm-, Milliliter- oder gar Tassenangaben hat. Außen sieht er aus wie ein "normaler" Messbecher mit Einteilungen: Milliliter, Oz und Tassen. Am Griff des Messbechers befindet sich die Anzeige und auch die Einstellmöglichkeit.
Aber nun mal im Detail:
- man stellt den Messbecher auf eine ebene Fläche und startet ihn mit dem oberen Knopf (0).
- unter dem Display findet man zwei weitere Knöpfe und man drückt zunächst (u) um die gewünschte Einheit zu wählen (Gramm, Milliliter, Tassen oder oz)
- nachdem man seine Zutat eingefüllt hat, kann man die Anzeige wieder durch kurzes Drücken (0) auf 0 stellen
- durch das Drücken der "m" Taste kann man wieder entscheiden, welche Einheit nun benötigt wird
- auf dem Display gibt es vorgegeben: Milch (in ml), Zucker (in g), Öl (in ml), Wasser (in ml) und Mehl (in g)
- mit der Taste "u" kann man also jegliche Einheiten einstellen, dies ist sehr hilfreich, wenn man z.B. ausländische Rezepte hat mit Tassenangaben statt üblicher Gewichts- oder Mengeneinheiten
- mit dem Drücken der Taste "0" stellt man wieder die Anzeige auf 0 (ca. 3 Sekunden drücken) oder man hält diese Taste länger gedrückt um die Anzeige auszuschalten. Der Messbecher schaltet sich aber auch automatisch nach 5 Minuten ab

Da ich jemand bin, der gerne mal (z.B.) amerikanische Rezepte ausprobiert und diese sehr häufig mit Tassenangaben arbeiten, kann ich natürlich ausreichend von der Problematik erzählen :-)
Für die meisten stellt sich anfangs bereits die Frage "was für eine Tasse nehme ich denn nun":
Bechertasse, kleine Kaffeetasse....
Wer sich mit dem Thema befasst weiß, das es eigentlich egal ist, solange man das ganze Rezept mit einer bestimmten Tasse (man muss sich durchgängig an das Maß halten) durch "arbeitet".

Das größte Problem besteht meist, wenn es los geht mit Angaben wie 1/4 Tasse oder ähnlichem. Habt ihr schon mal versucht exakt eine viertel Tasse abzumessen ohne Waage? :-) Ein sehr vages Unterfangen!
Hier kommt der KitchPro Messbecher wunderbar zum Einsatz!
Bei meinem Versuch mit dem Crepemaker z.B. hatte ich ein Rezept mit genau diesen Tassenangaben und mit Hilfe des Messbechers gelang mir, ohne extra Schüsselchen, ein einfacher Crepeteig:

Messbecher angestellt und auf "Cups" (Tassen) gestellt - zusätzlich "flour" (Mehl) gewählt.


Rezeptangabe: 1 Tasse Mehl


Den Becher wieder auf 0 gestellt und "milk" (Milch) gewählt, da die Rezeptangabe 1/2 Tasse Milch enthielt. Danach wieder Nullstellung und Auswahl "water" (Wasser):


Alles gut mit dem Schneebesen verrührt und die restlichen Zutaten laut Rezept (2 Eier, eine Prise Salz ud 2 TL geschmolzene Butter) hinzugefügt und untergerührt.


Fertig war mein Crepeteig und das, ohne diverse Schalen oder ähnliches benutzen zu müssen. Auf die gleiche Weise bereitete ich am gleichen Tag auch den Pfannkuchenteig zu und inzwischen rühre ich sämtliche Sachen in diesem Messbecher an.
In meinem Haushalt ist der KitchPro Messbecher also seit seinem Eintreffen nicht mehr weg zu denken und nun habe ich noch mehr Spaß daran die amerikanischen Rezepte aus meinen Kochbüchern auszuprobieren, da da ich bisher immer eine bestimmte Tasse als Maß genommen und den Inhalt abgewogen und entsprechend bei den anderen Zutaten berechnet habe (vor der eigentlichen Zubereitung echt aufwendig) :-)

Aber auch bei sämtlichen anderen Rezepten ein sehr tolles und gut durchdachtes Gerät!

Bei der Reinigung muss man natürlich etwas aufpassen, da der Griff nicht ins Wasser gehört! Man muss den KitchPro Messbecher also sorgfältig und vorsichtig spülen. Ist aber ebenfalls kein Problem, da er sich wirklich sehr leicht reinigen lässt. Sollte dennoch einmal etwas Wasser ins Innere gelangen (kann man wohl innen am Griff sehen, da dieser dort durchsichtig ist, hat man (laut Bedienungsanleitung) immer noch die Möglichkeit ein paar Schrauben zu entfernen und den Messbecher einige Tage an einem warmen Ort trocknen zu lassen. Ob dies funktioniert, kann ich leider nicht sagen, da mir das bisher noch nicht passiert ist.

Der Messbecher benötigt eine Batterie (CR2032), die im Lieferumfang enthalten ist und auf der Anzeige (ganz oben) kann man den Batteriestand auch ablesen).
Mein einziger Kritikpunkt ist die Bedienungsanleitung! Ich bin der englischen Sprache mächtig und habe keinerlei Probleme mit der Übersetzung, aber was ist mit Leuten, die kein englisch können.... Da sollte doch nochmal eine zusätzliche Anleitung für den deutschen Markt beigelegt werden.

Wie Ihr lesen könnt, bin ich begeistert von meinem neuen Küchengerät und ich werde den KitchPro Messbecher auch nicht mehr hergeben :-) Meiner Mutter gefiel er auch sehr gut, allerdings musste sie auch etwas bemängeln :-) Sie fände es klasse, wenn der Messbecher die Angaben auch noch akustisch wiedergeben könnte, da sie inzwischen wohl zum Ablesen eine Brille benötigt, was sie ziemlich nervt :-)

Vielleicht ist das ja noch eine zusätzliche Anregung für KitchPro?? :-)

Jetzt noch schnell der Preis für den tollen Messbecher: € 28,90 zzgl € 4,90 Versand.

Auch Lust bekommen den Messbecher regelmäßig zu benutzen? Dann mal schnell auf zu Yomoy :-) Meine Empfehlung habt ihr!!

Donnerstag, 22. September 2011

Crepemaker - braucht man (Frau) so etwas????

Wer kennt das nicht? Es gibt regelmäßig sooo viele verführerische Neuheiten an Haushaltshelferchen und ich denke, das jeder schon häufiger auf Werbung für diese tollen Sachen hereingefallen ist :-)
Jaaaa, auch ich gehöre zu der Fraktion, die an keinen Neuheiten vorbei kommen oder sich regelmäßig bei Sichtung von Haushaltsgeräten und Zubehör zusammenreißen müssen, um sich diese nicht zu kaufen :-)

Seit Jahren spiele ich immer wieder mit dem Gedanken mir einen sogenannten Crepemaker zuzulegen :-) Spätestens, wenn die ersten Weihnachtsmärkte ihre Stände aufgebaut haben und es dort an den Crepeständen lecker duftet und man den Leuten bei der Zubereitung zusehen kann mit den tollen Geräten, überkommt mich das Gefühl "will auch haben" :-) Aber aus irgendeinem Grund hat mich in den vergangenen Jahren immer wieder meine Vernunft überrannt und mich vom Kauf abgehalten... 

Nun ja, jetzt hatte mir allerdings eine Bekannte vor einiger Zeit ihren Crepemaker der Marke Cloer vor die Türe gestellt, da er bei ihr nur im Schrank stehen würde (oha, ein auch mir sehr bekanntes Problem) :-) Sie dachte sich, wenn jemand dieses Gerät benutzen würde, dann wohl ich :-)

Und so kam es vor zwei Tagen, das mein Mann äußerte, das er mal wieder Lust auf Crepes hätte! Ah ja, da war doch etwas... :-)

Also, nichts wie an den Schrank und den Crepemaker ausgepackt:


Nett anzusehen war er ja, aber wo bitte ist der Spatel bzw. Stab zum Verstreichen des Teiges?? Ich las die Bedienungsanleitung und musste feststellen, das dieses Gerät OHNE auskommt. 
Man soll den Teig in eine flache Schale oder Schüssel füllen, deren Durchmesser größer ist als der Crepemaker (Durchmesser Backfläche ca. 19,5 cm). Man soll den Crepemaker dann herum drehen und die Backfläche in den Teig dippen (max. 3 Sekunden) und dabei das Gerät etwas hin und her rollen, damit die Backfläche ganz mit dem Teig benetzt wird. 
Danach stellt man das Gerät wieder hin, die Kontroll-Lampe geht an und wenn sie wieder erlischt, ist der Crepe fertig und kann auf einen Teller gestürzt werden.
Klang ja ganz leicht und toll. Es gab auch gleich ein einfaches Creperezept dazu und der Teig sollte mindestens eine Stunde vorher zubereitet werden. Das habe ich dann auch gemacht.
Für die Teigzubereitung (Angabe in Tassen) nutzte ich mein weiteres neues "Küchenspielzeug" (Meßbecher von KitchPro), aber dazu später mehr :-)


Die eine Stunde Ruhezeit des Teiges nutzte ich dann um eine passende Schüssel zu finden :-)
Ja, ich habe meine gesamte Küche durchforstet um eine passende Schale bzw. Schüssel zu finden! Und ich behaupte mal, ich besitze weitaus mehr Schalen/Schüsseln als ein normaler Haushalt :-) Was für ein Problem gab es denn nun, werdet ihr euch fragen?! Ganz einfach, ich besitze jede Menge Schüsseln oder Schalen mit wirklich großen Durchmessern - bei einem 5köpfigen Haushalt eigentlich eine Selbstverständlichkeit für mich!
Aber überlegt mal selber, wie sind sämtliche Schalen und Schüsseln aufgebaut? Sie haben oben zwar eine große weite Öffnung, aber nach unten hin verjüngen sie sich, also wie bitte soll da der Crepemaker noch hinein passen?? :-)
Nun ja, Improvisation ist alles und ich entschied mich schließlich für einen Pfannendeckel mit einem Durchmesser von 32 cm und einer Tiefe von gerade mal 7 cm. Der Deckel war tief genug um den Teig einzufüllen und groß genug um den Crepemaker hinein zu dippen!

Die Stunde war um ich startete das Gerät. Als die Kontroll-Lampe erlosch wagte ich meinen ersten Versuch und es funktionierte auch reibungslos, lediglich die Oberfläche des Crepe gefiel mir optisch nicht wirklich, aber egal, ich übte ja noch :-)


Ich stürzte den Crepe auf einen Teller und strich Marmelade auf.


So stellte ich also auch die weiteren Crepes her und fand es schon recht aufwendig, das ich in 3 Sekunden die Backfläche benetzen musste und gleichzeitig immer den Pfannendeckel dabei mit hin und her bewegen musste, damit die Backfläche wirklich durchgängig benetzt wurde. Irgenwie störte immer der Griff des Crepemakers.
Das Rezept war ausgelegt für 16 Crepes und ich schaffte 8 Stück (auch in wirklich kurzer Zeit)! Und dann passierte das, was ich befürchtet hatte. Man sah ja, das der Teig weniger wurde und ich fragte mich bereits vorher, ob man wirklich den gesamten Teig aufbrauchen könnte. Beim 9. Crepe bemerkte ich dann schon beim Eintauchen des Crepemakers, das die Füllhöhe langsam zu gering war und während ich schnell (ich hatte ja nur 3 Sekunden) versuchte den nächsten Crepe herzustellen durch drehen des Gerätes (inzwischen blieb immer eine Stelle in Griffnähe ohne Teig), fiel mir der obere Crepeteig in den flüssigen Teig:


Damit hatte ich dann endgültig den Papp auf und der restliche Teig (mit Einlage) wanderte in den Müll!!! :-)
Ich war froh, das ich im Vorfeld schon für meine Jungs ein paar Apfelpfannkuchen zubereitet hatte :-)
Die paar wenigen Crepes waren übrigens geschmacklich "naja..." - etwas mehlig und geschmacksneutral, aber durch die Marmelade genießbar. Ohne Marmelade wurden sie schnell sehr trocken und brüchig. Auch mit dem Füllen musste man sehr schnell arbeiten. Aber da gibt es ja zum Glück auch richtig gute Rezepte :-)

Fazit:
Der Cloer Crepemaker ist ein hübsch anzusehendes Gerät, leicht in der Bedienung, aber völlig nutzlos in der Küche! Mal davon abgesehen, das wohl kaum jemand eine entsprechende Schale oder Schüssel in seinen Schränken finden wird, selbst wenn man sich, wie ich, mit einem Deckel behilft, der Griff des Makers ist irgendwie immer im Weg und es wird kaum ein Crepe durch ein einfaches Dippen hergestellt.
Für mich also ein typisches Gerät, was nach einmaligem Benutzen für laaaaaange Zeit im Schrank verschwindet und verstaubt :-)
ich kann natürlich jetzt nicht behaupten, das es anders ist mit den Crepemakern, wo man mit einem t-förmigen Holzstück den Teig aufträgt, aber für mich ist das Thema Crepemaker erst einmal erledigt :-)

Und ich möchte wetten, die Erfindung dieses Crepemakers stammt von einem Mann, der seine Frau gerne bittet ihm ein paar Crepes zuzubereiten... Angewendet hat dieser den Crepemaker aber sicher nicht :-)


Nachtrag
Inzwischen hatte ich direkten Kontakt mit der Firma Cloer, die mir mitteilte, das dieses Gerät bereits vor über 10 Jahren aus dem Programm genommen wurde und inzwischen ersetzt wurde durch einen kabellosen Crepemaker. Ich bin dennoch der Meinung, das die Problematik die gleiche ist. Wer die Diskussion mit Cloer nachlesen möchte, der wird hier bei Facebook fündig.

Mittwoch, 21. September 2011

Wandtattoos von Wandkings

Heute stelle ich euch mal die Wandtattoos von Wandkings vor und meine "Erlebnisse" mit dem Anbringen :-)
Ich hatte nämlich gleich zweimal das Vergnügen Wandtattoos anzubringen und mein Problem mit dem ersten könnte auch für euch ganz interessant und wichtig sein, damit Ihr nicht das gleiche erlebt wie ich!

Mein erstes Wandtattoo war diese Blumenranke, die ich mir für unseren Flur ausgesucht hatte: Wandtattoo Blumenregen.
Da ich einen schmalen Flur und auf der gegenüber liegenden Wand zwei schwarz-weiß Fotographien von Blumen hängen habe, dachte ich mir, das dieser Blumenregen sehr schön als Pendant dazu passen würde.

Das Tattoo kam also an und ich wollte es natürlich so schnell wie möglich anbringen. Leider kam es in meiner Familie zu gesundheitlichen Problemen mit den Kindern und Krankenhausaufenthalt, so das mein Vorhaben erst einmal warten musste :-( Dadurch wurde das Anbringen um ein paar Wochen verschoben. Das Tattoo lagerte in der Zwischenzeit im kühlen, trockenen Keller.

Endlich kam ich zum Anbringen und ich hielt mich exakt an die Anweisung: Tattoo ausbreiten, mit dem beigefügten Rakel über die Trägerfolie streichen, positionieren, die Schutzfolie abziehen und das Tattoo anbringen. Dann erneut mit dem Rakel über das Tattoo an der Wand streichen und die Trägerfolie vorsichtig abziehen.
Nun begannen meine Probleme! Beim Abziehen der Trägerfolie ließen sich nicht alles Elemente des Tattoos befestigen und besonders die feinen, filigraneren Spitzen blieben an der Trägerfolie haften. Teilweise versuchte ich mit den Fingernägeln nachzuhelfen, aber es gelang nur stellenweise die Motive zu lösen.
Als wenn es nicht schon ärgerlich genug gewesen wäre, hatte ich auch noch kleinere Farbpartikel der Wandfarbe an der Trägerfolie :-(



Die Motive waren, wie gesagt auch nicht vollständig & Farbe der Wand wurde stellenweise auch mit abgelöst...



Wir ihr euch vorstellen könnt, war ich mächtig sauer! Klar, vor allem mein Mann und ich sehen beim Anschauen diese Fehlerstellen und man schaut natürlich immer wieder hin. Mein Mann hätte am liebsten gleich alles wieder abgerissen und überstrichen.

Nun gut, erst wollte ich meinen Testbericht mit Wut im Bauch schreiben, habe mich allerdings entschlossen, erst einmal Rücksprache zu halten. Dies war auch gut so :-) Es ist ja nicht so, als hätte ich in der Vergangenheit noch keine Erfahrungen sammeln können mit Wandtattoos, aber so etwas ist mir echt noch nie passiert!!
Ich "reklamierte" also die oben beschriebenen Probleme und als Antwort erhielt ich folgende Information, die auch überzeugend klang:

"... die von dir beschriebene Problematik resultiert aus einer zu langen Lagerung.
Wandtattoos sind genau aus diesem Grund keine Lagerware, sondern immer frisch nach Kundenwunsch angefertigt.

Die enthaltenen Klebstoffe härten leider aus, so dass sich das Wandtattoo nur noch sehr schlecht von der weißen Trägerfolie löst.
Um zu verhindern das sich Farbstücke beim Anbringen von der Wand lösen, haben wir bereits vor einiger Zeit auf eine branchenübliche Übertragungsfolie mit geringerer Klebkraft umgestellt, wie sie auch bei der Konkurrenz zum Einsatz kommt.
Aufgrund des langen Zeitraums kann ich an dieser Stelle jedoch nicht sagen, ob bei deinem Wandtattoos diese bereits eingesetzt wurde. Es ist auch denkbar, dass hier die lange Lagerung erneut nicht ganz unschuldig ist."

Ich durfte mir erneut ein Wandtattoo aussuchen und diesmal wurde es von mir umgehend nach Erhalt angebracht. Ich entschied mich dieses Mal für das Wandtattoo "Nachthimmel".
Es ist ein Tattoo-Set, das 82 Sterne beinhaltet und man kann die Anordnung selber gestalten.  Mir gefiel die Idee sehr gut für unser Schlafzimmer, da wir über unserem Bett eine Schräge haben, die immer sehr nackt und langweilig wirkt.




Ich ging also erneut vor, wie in der Anleitung beschrieben:
1. auf ebene Fläche legen und mit dem Rakel darüber streichen


2. die Schutzfolie abziehen (ich muss noch betonen, das ich die Sterne fast alle einzeln ausgeschnitten hatte, damit ich sie besser verteilen kann) 



3. die Sterne anbringen


4. die Trägerolie abziehen - hier muss ich sagen, das ich stellenweise mit den Fingernnägeln die Sternenspitzen "nachbehandelt" habe, da sie sich etwas schwer lösten, aber es war dennoch kein Problem, zumindest nicht mal ansatzweise wie beim ersten Tattoo!! Ich hatte es zunächst mit dem Rakel probiert, was aber etwas aufwendig war (und in einer Schräge geht auch gut in die Arme). Nachdem ich die Trägerfolie entfernt hatte, strich ich noch einmal vorsichtig mit einem weichen Handtuch über alle Sterne um sie endgültig zu fixieren.


Ich bin wirklich begeistert! Vor allem, da ich zunächst befürchtete das die Sterne "kitschig" wirken würden. Als sie noch mit der Trägerfolie an der Wand waren wirkten sie weitaus heller, fast leuchtend weiß und ich dachte mir, das "weiß" eventuell doch die falsche Farbwahl meinerseits gewesen wäre. Nachdem ich die Folie aber entfernt hatte wirkten die Sterne sehr dezent und unauffällig. Nun war ich natürlich auf die Meinung meines Mannes gespannt und auch er fand es toll, ebenfalls aus dem Grund, da die Sterne nicht so auffällig sind und das weiß harmoniert sehr gut mit dem weiß unserer Lichtschalter und Steckdosen im Raum.

Nach also anfänglicher Probleme, hervorgerufen durch eigene Fehler, kann ich euch die Wandsticker von Wandkings getrost empfehlen :-)

Wer nun ebenfalls Lust bekommen hat seine Wände umzugestalten und zu verschönern, der schaut am besten mal im Wandtattoo Shop vorbei - ich bin sicher, ihr findet da jede Menge Anregungen und Ideen!

Sonntag, 18. September 2011

Heiß-auf-Milka für Padmaschinen


Über die Milka Facebook Fanpage wurde ich darauf aufmerksam, das Milka Tester sucht für das Projekt "Heiß-auf-Milka für Padmaschinen".
Als waschechter Milka Fan war meine Bewerbung natürlich ein absolutes Muss! :-) Und ja, ich durfte mittesten :-)))
Oben sehr ihr mein Testpäckchen gefüllt mit zwei tollen Milkatassen, 3 Paketen Milka für Padmaschinen (a 7 Portionen), ein paar leckere Kekse, ein Projektheft, ein Aufkleberbogen und Fragebögen für meine Mittester.

Kaum hatte ich mein Paket ausgepackt und bewundert, juckte es mich natürlich in den Fingern, die erste Tasse auszuprobieren! In einem ruhigen Moment (meine "Männer" waren außer Haus und der Kleine schlief) nutzte ich meine Chance um Milka für Padmaschinen auszuprobieren und zu genießen :-)

Erst einmal die Senseo angestellt und das erste Päckchen geöffnet. Im Inneren der Packung sind 7 Schokoladenpulversticks und 7 Milchpulverpads sauber angeordnet.

Ich entnahm also je eine Packung und ging nach Anleitung vor. 


Den Schokopulverstick öffnete ich mit der Hand an der dafür vorgesehenen Stelle.Hier fiel mir direkt auf, das die Perforierung nicht sauber durchgängig war und sich der Stick eher schlecht öffnen ließ.


Nun gut, ich hatte ja noch etliche Tassen vor mir, also erst mal weiter mit meiner allerersten Tasse :-) Das Schokopulver in die Tasse und den Milchpulverpad ausgepackt (diese Verpackung ließ sich einwandfrei öffnen).


Die Tasse ab zur Padmaschine und den Milchpad eingelegt und den Knopf (für eine Tasse) gedrückt:


Es war schon ein Genuss zuzusehen, wie sich die Tasse mit Milch füllte und dabei eine cremige Schicht auf der Tasse, gemischt mit Schokolade, füllte. Die Neugierde wuchs ins Unermessliche :-)


Mal ehrlich...wer kann dazu schon nein sagen :-) Ich auf jeden Fall nicht!! Mit einem Löffel bewaffnet erwartete ich etwas Abkühlung, rührte einmal um (wobei ich feststellen musste, das ein Rühren während des Einlaufens besser gewesen wäre, da das Schokopulver am Tassenboden etwas fest "geklumpt" war) und probierte gespannt. 
Ich muss zugeben, auch wenn ich ein riesen Milka Fan bin, war ich doch auch etwas sehr skeptisch, ob mir ein Milka Getränk auch schmecken würde. Ich hatte doch arg doll befürchtet, das es sehr süß sein würde!
ABER, meine Befürchtungen waren umsonst :-) Ich war vom ersten Schluck an begeistert! Die cremige Mischung aus Milchschaum mit Schokogeschmack, der Schokoladengeschmack an sich...einfach nur traumhaft und unsagbar lecker! :-) Kein verwässerter Geschmack, nicht zu viel Süße und die Cremigkeit haben mich absolut überzeugen können.
Ich glaube, ich hatte bei der ersten Tasse ein chronisches Grinsen im Gesicht und gleichzeitig habe ich schon überlegt, wie ich mir weitere Tassen sichern kann, denn mir war klar, das wenn meine Jungs probieren, ich keine große Chance mehr haben würde :-)

Nun ja, jetzt bin ich ja eine liebe Mama und meine "Männer" durften natürlich ebenfalls probieren :-)
Unser "Großer" (6) trinkt nur ab und zu gerne mal einen warmen Kakao, ansonsten bevorzugt er doch eher Milch oder am besten Erdbeermilch. Er war der erste, der sagte "Mama, können wir das jetzt immer trinken? Das ist der allerbeste Kakao" :-) Die anderen beiden waren ebenso begeistert, aber das war mir eh schon klar!
Schließlich konnte ich auch meinen Mann überzeugen zu probieren, der eigentlich keinen Kakao mag. Nach den ersten Schlucken fragte ich "na, und?" und die Antwort war "ja, lecker!" - Das ist somit von seiner Seite her das größte Lob, was er über diese Art von Getränk sagen kann! Aktueller Stand somit für "Milka für Padmaschinen" 5:0 oder auch "Volltreffer" :-)

Einer Freundin habe ich gleich eine Portion an die Tür geklebt (dafür eignen sich die beigefügten Aufkleber hervorragend) :-)


Danach rief ich sie an sagt ihr, das sie mal ihre Haustüre öffnen solle :-) Sie befolgte meine "Anweisung", lachte und ich erklärte ihr kurz, wie sie ihr leckeres Milka Getränk zubereiten soll und das sie sich eine ruhige Minute nehmen solle um es zu genießen :-) Nun warte ich auf ihre Resonanz, da sie vor hatte meinen Rat zu befolgen und am gleichen Tag klappte es halt nicht. Ich bin aber sicher, das sie begeistert berichten wird!
Weitere Berichterstattung folgt, wenn ich noch mehr Tester versorgt habe :-)

Ach ja, toll finde ich noch den Hinweis auf der Packung, das es wichtig ist die Maschine einmal leer laufen zu lassen um mögliche Milchpulverreste auszuspülen. Sollte zwar selbstverständlich und logisch sein, aber so denkt man garantiert daran. Ebenso, das man am Ende des Tages auf jeden Fall alle herausnehmbaren Teile einmal durchspült - ich möchte keine sauren Milchreste im Kaffee :-))

Aber etwas zu meckern habe ich ja doch! Zum eine hatte ich bereits angesprochen, das die Schokoladenkomposition als Stick sich schwer öffnen lässt. Das war nicht nur beim ersten Stick so, sondern wurde sogar noch schlimmer! Die meisten Sticks musste ich mit einer Schere nachträglich öffnen bzw. die Sticks ließen sich nur zur Hälfte aufreißen und dabei kam es vor, das nicht einmal eine Öffnung vorhanden war. Liebes Kraft Team, bitte noch einmal diese Verpackung überarbeiten! Danke!

Eigentlich gefiel mir auf den ersten Blick auch die äußere Verpackung ganz gut, da sie wiederverschliessbar ist. Leider funktioniert dies nur die ersten beiden Male, dann wird es schon etwas komplizierter, da sich die Pappe nicht mehr richtig in den Schlitz schieben lässt. Der Grundgedanke ist aber toll.


Auf der Rückseite der Verpackung steht, das man den Inhalt der Tasse umrühren soll, nach dem der Inhalt des Magermilchpads in die Tasse gelaufen ist. Das würde ich dringend ändern, da das Schokoladenpulver am Boden fest "pappt". Ich rühre inzwischen während des Einlaufens um, das klappt hervorragend.

Mein vierter Kritikpunkt ist hoffentlich nicht ganz so berechtigt. Hierbei geht es um den Preis. Da im Projektheft nichts angegeben ist und in den umliegenden Geschäften die Packungen noch nicht erhältlich sind, musste ich googlen und habe eine Seite gefunden, die die "Milka für Padmaschinen" Packungen online anbieten. Sie werden vertrieben mit einem Preis von sage und schreibe € 4,99!!!
Bei aller Leidenschaft, Begeisterung und Euphorismus - das geht ja gar nicht!!! Das sind umgerechnet € 0,71 pro Tasse (keine große Bechertasse) und das finde ich persönlich nicht nur teuer, sondern frech!! Diesen Preis zahle ich ja nicht einmal für meinen heißgeliebten Latte Macchiato und hier habe ich volumenmäßig das doppelte an Getränkemenge.

Ich hoffe, das es ein Irrtum ist bzw. das es in den Geschäften weitaus günstiger wird, weil sonst wird Kraft Foods garantiert auf diesem leckeren Getränk sitzen bleiben. Ansonsten kann ich jetzt nur sagen, das ich mir nun erstmal ein Tässchen gönnen werde und zwar mit meinem frisch gebackenem Pflaumenkuchen :-)


Nachtrag:
Am Wochenende erhielt ich überraschend ein Päckchen von Kraft Foods, in dem sich eine Jacobs Box befand mit Kaffeevariationen und jede Menge Rabatt-Coupons für den Kauf der Milka Pads für die Padmaschine :-) Sozusagen ein Dankeschön für das Mitmachen! Ab sofort könnt Ihr also bei Amazon die leckeren Milka Pads bekommen und das zum Preis von € 3,59!
Mit dem Preis lässt sich ja wohl schon besser "arbeiten" :-) Oder, was meint Ihr dazu??

MK-Matratzen Onlineshop im Test

Durch die Seite Createsomfing wurde ein neues Testerpanel in die Welt gerufen und ich habe mich sogleich angemeldet und durfte mir ein Testprojekt aussuchen und wurde aufgrund meiner Bewerbung auch angenommen :-) Aktuell könnt ihr dort auch noch an einem Gewinnspiel teilnehmen bis zum 21.09.2011)
Über Versuchskaninchen kam ich auf die Seite von MK-Matratzen und dort durfte ich mir ein Testprodukt aussuchen.
MK-Matratzen ist ein Onlineshop für Matratzen, Bettenroste, Bettzubehör etc.(Qualitätsware Made in Germany). Lieferung erfolgt frachtkostenfrei und die Waren stammen direkt vom Hersteller. Lieferung innerhalb von 48 h wird ebenfalls angeboten.

Ich stöberte also im Shop und fand folgende Kategorien:
- Matratzen
- Lattenroste
- Bettwaren
- Matratzenzubehör
- Sonderaktionen
- Verwandlungsmöbel
- Gewerbliche Kunden
- Ersatzteile

Man findet im Shop alles rund um das Bett (außer Bettwäsche) und kann sich dort das passende/benötigte Produkt frei Haus liefern lassen. Es handelt sich um hochwertige Produkte und Qualitätswaren für Betten und Bettausstattung. Das Sortiment ist gut sortiert, aber auch nicht allzu groß, so das man sich nicht erst einmal stundenlang durch jede Menge Seiten wühlen muss.

Ich entschied mich bei meinem Testprodukt für ein sogenanntes "mk-Inkontinenz Spannbettlaken". Da unser Mini (etwas über 2 Jahre) aktuell mit dem Sauberkeitstraining beschäftigt ist und nun auch gerne nachts, wie seine großen Brüder, ohne Windeln schlafen möchte (was aber leider noch nicht wirklich so klappt), dachte ich, das so ein Spannbettlaken eine sehr gute Idee ist :-)
Bei unseren Großen hatten wir ja bereits Erfahrungen sammeln können und uns mit diversen Mitteln beholfen (Handtücher und Moltonunterlagen bis hin zu günstigen Spannbettüchern, die angeblich undurchlässig sein sollten). Alles in allem hatten wir bis heute allerdings nichts wirklich effektives gefunden.

Ich erhielt also das mk-Inkontinenz Spannbettlaken zwei Tage nach meiner Bestellung und steckte es erst einmal in die Waschmaschine. Der erste Eindruck war bereits sehr positiv, da es sich um ein sehr dickes und festes Material handelt. Das Obermaterial besteht aus 100% Baumwolle (Flanellgewebe) und auf der Unterseite ist eine wasserundurchlässige Inkontinenzbeschichtung (Polyethylen/Polypropylen) mit 2 Nähten befestigt.


Diese Beschichtung ist wasserundurchlässig, urinbeständig und das Spannbettuch lässt sich bei 95 Grad waschen und ist zusätzlich Trockner geeignet.
Ich war ja etwas skeptisch, ob die Unterseite tatsächlich 95 Grad aushält, aber ich kann bereits nach dem ersten Waschen bestätigen, das es keinerlei Probleme gibt! Nichts läuft ein oder verzieht sich!

Nun möchte ich euch natürlich keine "gelben Flecken" präsentieren :-) Ich zeige euch einfach mal in einem "Schnelltest" wie das Spannbettuch arbeitet:

Da das Bettuch in der Größe Multi erhältlich ist, passt es zu allen Matratzen in folgenden Größen: 90/190, 90/200, 100/190 und 100/200. Das Bett unseres Jüngsten hat ein Maß von 90/200 und ich habe für diesen optischen Test ein graues Spannbettuch unter dem mk-Inkontinenz Spannbettlaken belassen, um mögliche Feuchtigkeit sichtbar zu machen.

Zunächst einmal das Spannbettuch im bezogenen Zustand (etwas locker, aber halt normal durch die Größe - es gibt ja noch die Möglichkeit sogenannte "Spanner" anzubringen).


Mein "Großer" übernahm dann das Einwässern mit viel Spaß :-) Er durfte ein 0,2 l Glas voll Wasser auf das Laken schütten:


Wie ihr sehen könnt, verbleibt die Flüssigkeit (die ja hier in dem Test recht viel war) erst einmal auf der Oberfläche:


Ich strich dann mit meiner Hand über das Wasser und es zog auch sofort ein. Ich behaupte mal, das es im Schlaf durch die Bewegung und das Hin-und-her-Wälzen genauso abläuft und so einzieht.


Die Oberfläche bleibt nass bzw. bei nächtlichen Unfällen ist die Oberseite morgens eben noch klamm, ebenso wie die Schlafanzughose des Kleinen. Das ist aber normal und es geht ja schließlich auch in erster Linie um die Matratze. Die bleibt völlig trocken und sauber, da die Beschichtung tatsächlich nichts durchlässt:


Als Vergleich habe ich danach die letzten 3-4 Wassertröpfchen aus dem Glas auf das herkömmliche Bettuch getropft, um euch zu zeigen, wie es ausgesehen hätte, wenn das Inkontinenz Spannbettuch doch etwas durchgelassen hätte:


Wie ihr sehen könnt, funktioniert dieses Inkontinenz Spannbettuch einwandfrei und da die untere Beschichtung sich über das beinahe gesamte Laken erstreckt (bis auf die Ränder), ist es natürlich ideal. Kinder (zumindest meine) wälzen sich im Schlaf ja nun mal sehr gerne und somit bietet das Laken weitaus besseren bzw. perfekten Schutz für die gesamte Matratze. Bei den Moltonauflagen (die ja zum Unterlegen von bestimmten Bereichen gedacht sind, deckt man in der Regel nur typische Problem- bzw. Liegezonen ab.
Da ich den Test ja mit einer recht großen Menge Wasser durchgeführt habe, wage ich mal zu behaupten, das das Inkontinenz Spannbettuch also auch super geeignet ist für Erwachsene Personen, die unter Inkontinenz leiden.
Auch wenn Matratzen sogenannte waschbare Schonbezüge haben, hat man spätestens nach dem Waschen das Problem, das diese Bezüge sich nur wieder sehr schwer auf die Matratze ziehen lassen. Aus diesem Grund kann ich das mk-Inkontinenz Spannbettuch natürlich auch nur wärmstens empfehlen. Auch nach mehrfachem Waschen funktioniert es einwandfrei und die Trocknungszeit ist nicht länger als bei einem "normalen" Spannbettuch. Da es Trockner geeignet ist, ist es auch wieder ruck zuck einsatzbereit.

Wer also ebenso wie ich keine Lust mehr hat auf Experimente oder Frustkäufe, der wird mit diesem Spannbettuch sehr zufrieden sein. Aber mk-Matratzen bietet noch mehr hochwertige Produkte rund um das Bett - ob Matratzen (auch bei orthopädischen Problemen), Allergie Bettwaren oder auch Zubehör - hier wird man fündig. Fachkompetente Beratung (auch telefonisch) steht zur Verfügung, der Internetshop kann 24 h/7 Tage die Woche besucht werden und auch Kundenmeinungen sind abrufbar. Ergo voller Kundenservice wird geboten, was bei dieser Art von Produkten sehr wichtig ist.

Meine Empfehlung hat der mk-Matratzen-Shop!